Unsere Methodik
Wie MandatRadar Fakten prüft — transparent, quellenoffen und unparteiisch.
Quellengrundlage
Alle Faktenchecks basieren ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Primärquellen:
- Gesetze und Verordnungen (Bundesgesetzblatt, EUR-Lex)
- Amtliche Statistiken (Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit)
- Behördendokumente (BKA, Bundeswahlleiter, BAMF)
- Gerichtsurteile (BVerfG, BGH)
- Wahlprogramme und Koalitionsverträge
- Wissenschaftliche Studien aus anerkannten Instituten (Sachverständigenrat, IPCC, RKI)
Sekundärquellen (Medienberichte) werden nur zur Kontextualisierung genutzt — nie als alleiniger Beleg für ein Verdikt.
Verdikt-Skala
Die Aussage ist durch Primärquellen eindeutig belegt. Zahlen, Fakten und Kontext stimmen.
Die Kernaussage stimmt, kleinere Details sind ungenau oder vereinfacht — aber nicht irreführend.
Die Aussage enthält wahre und falsche Elemente. Ohne Kontext entsteht ein verzerrtes Bild.
Technisch korrekt, aber aus dem Kontext gerissen oder so formuliert, dass ein falscher Eindruck entsteht.
Die Kernaussage ist falsch oder stark übertrieben, auch wenn einzelne Details stimmen mögen.
Die Aussage widerspricht belegbaren Fakten aus Primärquellen eindeutig.
Für diese Aussage gibt es keine öffentlich zugänglichen Primärquellen — sie kann weder bestätigt noch widerlegt werden.
Parteiengleichbehandlung
Behauptungen aller im Bundestag vertretenen Parteien werden nach denselben Quellen- und Bewertungsstandards geprüft — unabhängig davon, ob die Aussage von Regierung oder Opposition stammt.
Wichtig: Kein Faktencheck ist ein politisches Urteil. Wir prüfen die Aussage, nicht die Person oder Partei dahinter. Eine falsche Aussage einer Partei bedeutet nicht, dass diese Partei grundsätzlich schlechter ist — und umgekehrt.
Redaktionsprozess
Behauptung identifizieren
Klare, überprüfbare Aussage aus dem politischen Diskurs herausarbeiten.
Primärquellen recherchieren
Statistische Ämter, Gesetze, Behördendokumente, Gerichtsurteile, Studien.
Verdikt festlegen
Anhand der Quellenlage auf der 7-stufigen Skala einordnen.
Erklärung schreiben
Sachliche Begründung mit Belegen — kein politisches Urteil.
Quellen angeben
Alle Primärquellen verlinkt und nachvollziehbar dokumentiert.
Veröffentlichen
Nach interner Prüfung auf MandatRadar veröffentlicht.
Quellen- und Belegstufen
Jeder Datensatz trägt eine transparente Kennzeichnung, wie gut er belegt ist.
Eine offizielle Primärquelle (Gesetz, Amtsstatistik, Gerichtsurteil) belegt den Inhalt direkt — das ist die höchste Stufe.
Teile des Inhalts sind belegt, andere Teile noch nicht abschließend geprüft.
Der Inhalt wurde noch nicht gegen Primärquellen geprüft — dient nur als Ausgangspunkt für Recherchen.
Verschiedene Quellen widersprechen sich — wir legen das offen, statt eine Version als Wahrheit zu präsentieren.
Evidenzniveau
Wie stark ist ein Eintrag durch unabhängige Quellen abgesichert? Diese Stufen geben Auskunft darüber.
Mindestens eine offizielle Primärquelle bestätigt den Inhalt direkt.
Mehrere unabhängige Quellen kommen zum gleichen Ergebnis.
Einige Aspekte sind belegt, andere noch offen.
Wesentliche Informationen fehlen noch für eine vollständige Einschätzung.
Quellen widersprechen sich — eine eindeutige Einordnung ist derzeit nicht möglich.
⚠️ Platzhalter zu Demonstrationszwecken — keine echten belegten Fakten, nur zur Veranschaulichung der Funktion.
Noch nicht gegen Quellen geprüft.
Transparenzhinweis: Einträge mit dem Status „Demo-Daten" sind ausdrücklich als solche markiert und gelten nicht als redaktionell geprüfte Fakten. Sie dienen ausschließlich dazu, die Funktionen der Plattform anschaulich zu demonstrieren.
Sicherheitsgrad einer Einordnung
Wo wir unsicher sind, sagen wir das. Diese Selbsteinschätzung zeigt, wie belastbar eine Bewertung ist.
Die Einordnung stützt sich auf mehrere übereinstimmende Primärquellen.
Quellenlage ist gut, aber einzelne Details könnten sich noch ändern.
Wenige oder widersprüchliche Quellen — Einordnung mit Vorsicht zu genießen.
Datenlage reicht nicht aus, um einen Sicherheitsgrad zu vergeben.
Neutralitätsprüfung
Inhalte werden systematisch auf mögliche Verzerrungen geprüft — mit dem Ziel parteipolitischer Ausgewogenheit.
Jeder Inhalt wird auf folgende Verzerrungstypen geprüft:
Ziel: Kein Inhalt soll eine Partei systematisch bevorzugen oder benachteiligen. Erkannte Verzerrungen werden intern dokumentiert und ggf. korrigiert oder mit einem Hinweis versehen.
Redaktioneller Prüfprozess (Audit Trail)
Jeder Eintrag durchläuft einen dokumentierten Status-Weg — nachvollziehbar und nachprüfbar.
KI-Vorschläge: Automatisch generierte Inhalte (z.B. Zusammenfassungen, Vorauswertungen) gelten erst dann als „Geprüft", wenn eine menschliche Redakteurin oder ein menschlicher Redakteur sie inhaltlich bestätigt hat.
Alternative Interpretationen: Wo sich Quellen oder Einordnungen widersprechen, werden abweichende Positionen im Eintrag dokumentiert — nicht weggelassen.
Widersprüche: Nachgewiesene Widersprüche zu einem bestehenden Verdikt oder Eintrag werden intern protokolliert und können zur Überarbeitung führen.
KI-Einsatz auf MandatRadar
Einige Funktionen von MandatRadar nutzen Künstliche Intelligenz (große Sprachmodelle). Alle KI-generierten Inhalte sind direkt am Inhalt mit dem Hinweis „KI-generiert" gekennzeichnet — gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689).
Wichtig: Faktencheck-Verdikte und die Bewertungen der Versprechen-Bilanz sind keine KI-Outputs. Sie entstehen redaktionell durch Menschen auf Basis dokumentierter Primärquellen — die KI fällt hier keine Urteile.
KI-generierte Inhalte können Fehler enthalten. Bitte prüfe wichtige Aussagen immer anhand der verlinkten Quellen.
Unabhängigkeit
MandatRadar ist ein unabhängiges Privatprojekt ohne Parteifinanzierung, politische Auftraggeber oder institutionelle Träger. Wir werden nicht von Parteien, Lobbyverbänden oder staatlichen Stellen finanziert. Alle Inhalte entstehen ehrenamtlich auf Basis öffentlich zugänglicher Daten.
Korrekturen melden
Niemand ist unfehlbar — auch MandatRadar nicht. Deshalb gibt es eine direkte Meldestelle.
Du kannst Fehler zu folgenden Kategorien melden:
Wir prüfen jeden Hinweis und korrigieren bei Bedarf — mit Vermerk im Eintrag.
Für Redaktionen & Blogs: Inhalte einbetten
Alle MandatRadar-Widgets können kostenlos und ohne Anmeldung auf externen Websites eingebettet werden — in Blogs, Medienportalen, Lehrmaterialien oder politischen Informationsseiten.
- Faktencheck-Widget — einzelner Faktencheck mit Verdikt und Quellen (Schaltfläche „Einbetten" auf jedem Faktencheck)
- Poll-of-Polls-Widget — aktueller Wählertrend als Balkendiagramm (Schaltfläche auf der Wählertrend-Seite)
- Koalitions-Brücke-Widget — kompakte Koalitions-Übersicht
Einzige Bedingung: Der im Widget enthaltene Quellenlink zu mandatradar.de muss sichtbar bleiben. Das Widget aktualisiert sich automatisch und ist responsiv (300–600 px Breite).